Operative Behandlung der Dupuytren-Kontraktur
- Beginnen Sie gerade erst, sich über Behandlungsmöglichkeiten Ihrer Dupuytren-Kontraktur zu informieren? Vielleicht hat Ihr Hausarzt Sie hierher überwiesen? Dann sind Sie hier genau richtig! Mit unserer Hilfe erhalten Sie umfassende Informationen zur operativen Behandlung Ihrer Dupuytren-Kontraktur.
Dupuytren-Kontraktur
Die Dupuytren-Kontraktur ist eine Erkrankung, bei der sich ein oder mehrere Finger nach innen beugen. Diese Beugestellung entsteht durch Verdickung und Verkürzung der faserigen Stränge, die die Haut der Handfläche an der darunterliegenden, festen Bindegewebsmembran verankern und dadurch auch die Stellung der Finger beeinflussen. Diese Kontraktur bzw. Gelenksteife erschwert alltägliche Tätigkeiten wie Autofahren, Händeschütteln, Sport und das Festhalten von Gegenständen.
Die Erkrankung wurde erstmals 1831 von Guillaume Dupuytren, dem Leibarzt von Napoleon Bonaparte, beschrieben.
Dr. György Kocsis PhD
Orthopäde und Traumatologe, Leitender Handchirurg, Universitätsassistenzprofessor, Handgelenk-, Ellenbogen- und Schulterspezialist, Spezialist für die obere Extremität
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Anatomie der Handfläche
In der Handfläche erstreckt sich unter der Haut eine Bindegewebsmembran, die die darunterliegenden Nerven, Blutgefäße und Sehnen schützt. Die Erkrankung und Kontraktion dieser Bindegewebsmembran ist die Dupuytren-Kontraktur, die typischerweise den Ring- und Kleinfinger betrifft, jedoch auch an anderen Fingern auftreten kann.
Zu Beginn zeigt sich die Erkrankung als vernarbte und harte Knoten in der Handfläche, die sich später zu harten, strangartigen Bändern entwickeln, die in Richtung der Finger ziehen. Dadurch beginnt sich der Finger in die Handfläche zu beugen, und der Patient kann ihn nicht mehr vollständig strecken.
Diese Knoten verursachen anfangs keine Beschwerden und führen lediglich beim Zugreifen zu Druckschmerz. Später wird die Streckung der betroffenen Finger zunehmend eingeschränkt. Im Endstadium sind die Finger in einer gebeugten Zwangsstellung fixiert.
Ursachen der Dupuytren-Kontraktur
Die Dupuytren-Kontraktur wird grundsätzlich zu den genetischen Erkrankungen gezählt; familiäre Häufungen sind häufig. Außerdem:
- Sie ist häufig mit Diabetes assoziiert, und die Erkrankung betrifft deutlich mehr Männer als Frauen.
- Sie tritt in nordeuropäischen Ländern häufiger auf als in südeuropäischen, weshalb sie von manchen auch als Wikingerkrankheit bezeichnet wird.
- Die Erkrankung ist schmerzlos, daher suchen viele Betroffene erst in einem fortgeschrittenen Stadium ärztliche Hilfe. In solchen Fällen verursacht die Kontraktur der Handfläche nicht nur eine ästhetische Beeinträchtigung, sondern die gebeugten Finger können den Patienten beeinträchtigen bei:
- Arbeit
- Autofahren
- Händeschütteln
- Tragen von Handschuhen
- Körperpflege
- Sie tritt häufig an beiden Händen auf.
Eine operative Behandlung der Dupuytren-Kontraktur ist angezeigt, wenn sich Stränge bilden oder wenn der Patient den Finger bzw. die Finger nicht mehr vollständig strecken kann. Je geringer der Bewegungsverlust, desto besser ist das zu erwartende Ergebnis nach der Operation. Sind die Finger bereits in die Handfläche gedrückt, ist die operative Behandlung deutlich schwieriger, das Risiko möglicher Komplikationen kann steigen, und der Patient muss mit einer längeren postoperativen Nachbehandlung rechnen.
Der Ablauf der Operation bei Dupuytren-Kontraktur
Der Operateur legt den kontrahierten palmarfaszialen Strang über einen sogenannten Zickzack-Schnitt, der sich von der Handfläche bis zum Finger erstreckt, frei und entfernt ihn. Durch diese Entfernung und die Mobilisierung der Gelenke wird die Streckung des Fingers bzw. der Finger wieder möglich.
Wir arbeiten in einem blutleeren Operationsfeld, sodass Blutungen aus der Wunde die Arbeit des Operateurs nicht beeinträchtigen. Für das blutleere Feld wickeln wir zunächst eine elastische Binde um den betroffenen Unterarm und entleeren so das Blut aus den Venen. Anschließend legen wir am Oberarm eine Manschette an – ähnlich der eines Blutdruckmessgeräts – und pumpen sie auf, wodurch die Durchblutung der Extremität vorübergehend unterbrochen wird. Am Ende der Operation wird das in der Wunde angesammelte Blut über einen Kunststoffschlauch aus dem Operationsgebiet abgeleitet.
Die Operation erfolgt in Vollnarkose oder unter axillärer Plexusanästhesie, sodass der Patient die Stauungsmanschette am Oberarm nicht als unangenehm empfindet. Dies ermöglicht eine leichtere Durchführung und eine kürzere Operationszeit.
Je nach Ausmaß der Erkrankung können wir verschiedene Hautschnitte verwenden und entfernen die kontrahierte Sehnenplatte so vollständig wie möglich.
Während der Operation berücksichtigen wir auch etwaige frühere Eingriffe aus ähnlichen Gründen sowie die daraus resultierenden Narben.
Eignung für eine Operation
Der Chirurg, der Ihre Operation durchführt, wird Ihre Krankengeschichte prüfen und eine gründliche körperliche Untersuchung durchführen.
Die Diagnose der Dupuytren-Kontraktur basiert in erster Linie auf der körperlichen Untersuchung (Inspektion der Hand, Abtasten und Messung des Bewegungsumfangs der Gelenke).
Wir empfehlen eine Operation, wenn die Beugestellung der Finger bereits zu einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität führt und die Beschwerden Folgendes verhindern:
- Alltägliche Aktivitäten
- Arbeit
- Autofahren
- Sport
- Sport
- Hobbys
- Händeschütteln
- Tragen von Handschuhen
- Kochen und sogar
- Körperpflege
Attila Bereczkis Genesungsgeschichte
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