Robotergestützte orthopädische Chirurgie – was bedeutet das wirklich für Patientinnen und Patienten?

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Robotergestützte orthopädische Chirurgie zählt in den letzten Jahren zu den am schnellsten voranschreitenden Bereichen der Orthopädie. Immer mehr Patientinnen und Patienten begegnen dem Begriff robotische Chirurgie, insbesondere wenn über robotergestützten Kniegelenkersatz oder robotergestützten Hüftgelenkersatz gesprochen wird.

Wichtig ist jedoch klarzustellen, dass robotische Chirurgie nicht futuristische, autonom arbeitende Maschinen bedeutet, sondern hochentwickelte medizintechnische Systeme, die die Arbeit der Orthopädin bzw. des Orthopäden unterstützen und verbessern. Bei der Implantation orthopädischer Prothesen können bereits Abweichungen im Millimeterbereich langfristige Folgen haben. Eine leicht fehlgestellte Achse, eine suboptimale Implantatpositionierung oder eine unzureichende Bandspannung können zu Schmerzen, Instabilität oder sogar Jahre später zu einer Revisionsoperation führen. Die Technologie der robotergestützten orthopädischen Chirurgie wurde genau dafür entwickelt, diese Risiken zu reduzieren.

Was bedeutet robotergestützte Chirurgie in der Praxis?

Bei der robotergestützten orthopädischen Chirurgie werden alle Entscheidungen weiterhin von der Orthopädin bzw. dem Orthopäden getroffen. Der Roboter operiert nicht autonom, „denkt“ nicht und ersetzt keine medizinische Expertise. Stattdessen fungiert er als äußerst präzises, computergesteuertes Instrument, das während des gesamten Eingriffs kontinuierliches Feedback liefert.

Während einer robotergestützten orthopädischen Operation übernimmt das System Folgendes:

  • Es erfasst die individuellen anatomischen Merkmale der Patientin bzw. des Patienten in Echtzeit,
  • es hilft, Ort und Richtung der Knochenschnitte präzise festzulegen,
  • es warnt die Operateurin bzw. den Operateur, wenn vom vorab geplanten optimalen Bereich abgewichen wird.

Diese Unterstützung ist besonders bei robotergestützten Knie- und Hüftgelenkersatz-Operationen von Bedeutung, bei denen die exakte Positionierung des Implantats die Bewegungsqualität und die Lebensdauer der Prothese maßgeblich bestimmt.

Dr. Gergely Holnapy, PhD

Dr. Gergely Holnapy, PhD

Leitender Facharzt für Orthopädie und Traumatologie, Universitätsdozent, Robotikchirurg

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Wenn Sie keinen verfügbaren Termin für die gewählte Woche finden, rufen Sie bitte unser Callcenter unter +36 1 44 33 433 an, um weitere Unterstützung zu erhalten! Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gerne dabei, einen Termin bei Ihrem Wunschkandidaten oder einem anderen Spezialisten entsprechend Ihrer Beschwerde zu vereinbaren.

Warum reicht robotische Technologie allein in der Orthopädie nicht aus?

Obwohl die robotergestützte orthopädische Chirurgie einen bedeutenden technologischen Fortschritt darstellt, garantiert sie für sich genommen nicht automatisch bessere Ergebnisse. Der Schlüssel zum Erfolg ist immer die fachliche Erfahrung und Entscheidungsfähigkeit der Orthopädin bzw. des Orthopäden. Robotische Technologie bietet nur dann einen echten Vorteil, wenn sie von einer Spezialistin bzw. einem Spezialisten mit umfangreicher Erfahrung in Knie- und Hüftgelenkersatzoperationen eingesetzt wird, der die anatomischen Zusammenhänge genau versteht.

Das robotische Operationssystem kann beispielsweise nicht beurteilen:

  • die klinische Bedeutung einer komplexen Achsabweichung,
  • den aktuellen Zustand der Weichteile,
  • oder die individuellen Bewegungsmuster der Patientin bzw. des Patienten.

Dies sind ausschließlich medizinische Entscheidungen, die ein hohes Maß an Erfahrung erfordern.

Spezialisierte Ausbildung für robotergestützte orthopädische Chirurgie

Die Durchführung robotergestützter orthopädischer Operationen lässt sich nicht allein durch klassische operative Routine erlernen. Bevor Chirurginnen und Chirurgen diese robotischen Operationssysteme eigenständig einsetzen dürfen, müssen sie anspruchsvolle, herstellerzertifizierte Trainingsprogramme absolvieren.

Die Orthopädinnen und Orthopäden von BMM führen diese Eingriffe nicht nur durch, sondern vermitteln robotergestützte Techniken über die BMM Academy auch international.

Wie läuft eine robotergestützte Knie- oder Hüftgelenkersatzoperation ab?

Planung

Robotergestützte Prothesenoperationen beginnen stets mit einer detaillierten intraoperativen Planung. Die Operateurin bzw. der Operateur erfasst die Knochenstrukturen und Gelenkverhältnisse der Patientin bzw. des Patienten digital und legt anschließend die idealen Achsen sowie den Bewegungsumfang fest.

Durchführung

Anschließend wird ein personalisierter Operationsplan erstellt, der mithilfe des robotischen Operationssystems mit außergewöhnlicher Präzision umgesetzt werden kann. Die Vorbereitung der Knochenoberflächen erfolgt unter kontrollierten Bedingungen, während das System kontinuierlich Feedback liefert.

Navigation und Feinabstimmung

Bei robotergestützten Hüftgelenkersatz-Operationen spielt die Navigation eine zentrale Rolle, um Neigungswinkel und Tiefe des Implantats präzise zu bestimmen. Bei robotergestütztem Kniegelenkersatz trägt die Feinabstimmung der Bandspannung dazu bei, eine natürlichere Kniebewegung zu erreichen.

Dr. Szabolcs Gáspár

Dr. Szabolcs Gáspár

Leitender Arzt für Orthopädie und Traumatologie, Roboterchirurg
internationaler Instruktor

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CORI

Die Rolle des CORI-Roboters in der robotergestützten orthopädischen Chirurgie

Das CORI-Roboter-Operationssystem zählt zu den fortschrittlichsten Lösungen im Bereich der robotergestützten orthopädischen Chirurgie. Sein besonderes Merkmal: Es benötigt keine vorherigen CT- oder MRT-Aufnahmen, sondern erstellt während der Operation in Echtzeit eine digitale anatomische Karte. Der CORI-Roboter ermöglicht es der Operateurin bzw. dem Operateur, den Operationsplan kontinuierlich zu überwachen und bei Bedarf anhand aktueller anatomischer und funktioneller Daten anzupassen. Das bietet einen deutlichen Vorteil sowohl bei robotergestütztem Kniegelenkersatz als auch bei robotergestütztem Hüftgelenkersatz. Das System ermöglicht eine Durchführung mit geringerem Knochenverlust und gewebeschonend.

VELYS™

Was bietet das robotergestützte VELYS™-System?

Das robotergestützte VELYS™-System ist eine Technologie, die speziell für robotergestützte Kniegelenkersatz-Operationen optimiert wurde und ebenfalls Echtzeitdaten nutzt. Das System legt großen Wert auf Weichteilschutz und die Wiederherstellung funktioneller Bewegungsabläufe. VELYS unterstützt die Operateurin bzw. den Operateur mit kontinuierlichem Sensor-Feedback, damit die Implantatpassform möglichst eng an die natürliche Bewegung der Patientin bzw. des Patienten angepasst wird. Dadurch können häufig eine schnellere Rehabilitation und eine stabilere Kniefunktion erreicht werden.

CORI oder VELYS – was erlebt die Patientin bzw. der Patient?

Für Patientinnen und Patienten ist die wichtigste Frage nicht, welche robotische Technologie „besser“ ist, sondern welches System für ihre konkrete klinische Situation die optimale Lösung bietet. Die Vielseitigkeit von CORI eignet sich hervorragend sowohl für robotergestützten Hüft- und Kniegelenkersatz, während VELYS eine herausragende Unterstützung bei der funktionellen Wiederherstellung des Knies bietet. Die Entscheidung trifft stets die Orthopädin bzw. der Orthopäde unter Berücksichtigung des Zustands, des Lebensstils und der anatomischen Besonderheiten der Patientin bzw. des Patienten.

Merkmal CORI VELYS
OP-Typ Hüfte & Knie Knie-Spezialist
Bildgebung Echtzeit-Mapping (kein CT) Sensorbasierte Echtzeitdaten
Hauptfokus Gewebeschonung & Präzision Funktionelle Bewegung & Stabilität

Was bedeutet das langfristig für Patientinnen und Patienten?

Der größte Vorteil robotergestützter orthopädischer Operationen besteht darin, dass sie besser vorhersagbare und individuellere Ergebnisse ermöglichen. Eine präzisere Implantatanpassung, natürlichere Bewegungsabläufe und eine geringere Gewebebelastung erleichtern insgesamt eine schnellere Genesung und die Rückkehr in den Alltag.

Wichtig ist jedoch zu betonen, dass robotische Technologie ein Werkzeug ist. Der eigentliche Schlüssel zum Erfolg bleibt die erfahrene, hochqualifizierte Orthopädin bzw. der Orthopäde – in deren Händen der Roboter ein außergewöhnlich präziser Assistent ist.

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