Segmentales Stabilisationstraining
Rita Major
Physiotherapeut/in
Welche Anzeichen deuten auf eine Instabilität hin?
- Disharmonie der Lendenlordose-Kurve während der Bewegung, beim Vor- oder Rückbeugen, trotz guter Beweglichkeit
- Erhöhter Tonus der paravertebralen Muskulatur
- Unfähigkeit, statische Positionen (Sitzen, Stehen) aufrechtzuerhalten
- Schwierigkeiten beim Aufrichten
Ziel des segmentalen Stabilisationstrainings ist es, die tiefsten, wirbelsäulennahen Strukturen aufzubauen und neu zu formen.
Studien zeigen, dass einer Gelenkinstabilität 20–30 % der Rücken- und Lendenschmerzen zugrunde liegen und dass das Training der großen, also der globalen Muskeln, nicht ausreicht, um diese zu beseitigen. Die Stabilität wird gemeinsam durch lokale und globale Muskeln aufrechterhalten. Die lokalen Muskeln sind kleine, tief liegende Muskeln in Gelenknähe. Sie überbrücken ein Gelenk bzw. einen Wirbel, sodass ihre Hauptfunktion darin besteht, unerwartete, plötzliche Bewegungen von innen heraus zu dämpfen.
In welchen Fällen wenden wir segmentales Stabilisationstraining an?
- Spondylolyse, Spondylolisthesis
- Bandscheibendegeneration
- Empfohlen nach Diskektomie und nach Traumata
Wie funktioniert segmentales Stabilisationstraining?
Durch eine geeignete Behandlung kann die Belastbarkeit der tiefen lokalen Muskulatur wiederhergestellt, die segmentale Muskelkontrolle neu aufgebaut und der Patient in die Lage versetzt werden, das betroffene Wirbelsäulensegment in einer schmerzfreien Position zu halten. Dadurch können kompensatorische Bewegungsmuster rückgängig gemacht oder verhindert werden.
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