Karpaltunnelsyndrom

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Karpaltunnelsyndrom

Von einem Karpaltunnelsyndrom sprechen wir, wenn ein peripherer Nerv durch die umgebenden Muskeln, Sehnen oder knöchernen Kanäle eingeengt wird. Für die Entstehung von Karpaltunnelsyndromen kann es mehrere Ursachen geben:

  • Verletzungen, Frakturen oder Entzündungen können eine Kompression peripherer Nerven auslösen.
  • Auch Narbengewebe und Knochensporne können den Durchmesser des Kanals verengen.
  • Auch verschiedene Erkrankungen können die Ursache sein: Diabetes, Hypothyreose, rheumatoide Polyarthritis, Gicht.
  • Überlastung oder regelmäßige, monotone Beanspruchung der betroffenen Extremität.

Wir unterscheiden mehrere Formen des Karpaltunnelsyndroms. Gemeinsam sind ihnen klar definierte Symptome. Die Hauptbeschwerde beim Karpaltunnelsyndrom sind Schmerzen, die vor allem nachts auftreten. Anfangs spüren wir nur ein unangenehmes Taubheitsgefühl in der Extremität, das zunächst nachts auftritt und sich dann tagsüber allmählich verstärkt. Das unangenehme, störende Taubheitsgefühl entsteht durch die Kompression der peripheren Nerven, die den betroffenen Körperteil versorgen. Diese Nerven verlaufen häufig in Kanälen, die von Sehnen, Muskeln oder Knochen umschlossen sind. Diese Kanäle werden als Tunnel bezeichnet, und wenn die darin verlaufenden Nerven eingeengt werden, sprechen wir von einem Karpaltunnelsyndrom.

Nach längerer Zeit kommt es zu Sensibilitätsverlust, stechenden Schmerzen und einem anhaltenden Brennen. Wird das Karpaltunnelsyndrom nicht rechtzeitig diagnostiziert, führt es zu Muskelschwäche, wodurch die Muskulatur der Extremität verkümmert.

Einige Arten von Karpaltunnelsyndromen

Karpaltunnelsyndrom

Von einem Karpal-(Handgelenk-)Karpaltunnelsyndrom sprechen wir, wenn der Nerv, der die Unterarmbeugemuskulatur und mehrere kleine Handmuskeln versorgt, auf Höhe des Handgelenks durch die umgebenden Muskeln, Sehnen und knöchernen Kanäle eingeengt wird. Diese Erkrankung kann als berufsbedingte Folge einer Überlastung des Handgelenks oder Unterarms entstehen oder durch regelmäßige, monotone Beanspruchung der Finger (übermäßige, langandauernde Nutzung von Computertastatur und Maus) nach starker körperlicher Belastung von Hand und Handgelenk (z. B. beim Heben schwerer Gewichte). Dabei treten Kribbeln, Taubheit und anschließend Sensibilitätsstörungen (Parästhesien), Sensibilitätsminderung und verminderte Tastempfindung an den Endgliedern von Daumen, Zeige- und Mittelfinger auf. Das Handgelenk ist meist druckempfindlich, und die Schmerzen nehmen bei Bewegung zu, insbesondere beim Überstrecken, und strahlen häufig in den Unterarm aus. Im Anfangsstadium der Erkrankung sind mit konservativer Behandlung gute Ergebnisse zu erwarten. Klingen die Beschwerden trotz konservativer Therapie nicht ab, ist eine Operation die endgültige Lösung; danach kehrt – sofern die Muskelatrophie nicht ausgeprägt war – die Muskelkraft bald zurück.

Ein Karpaltunnelsyndrom kann Schmerzen im Handgelenk verursachen

Kubitaltunnelsyndrom

Das Kubitaltunnelsyndrom entwickelt sich am häufigsten bei Sportlern und bei Personen, die schwere körperliche Arbeit verrichten. Meist sind eine Verletzung des Ellenbogens oder ein Gelenkproblem für die Entstehung des Syndroms verantwortlich. Periphere Nerven können auch durch Abstützen auf den Ellenbogen, ausgedehntes Schreiben oder übermäßige Handynutzung eingeengt werden. Taubheitsgefühle treten vor allem im Ring- und Kleinfinger sowie in der Handfläche auf, insbesondere nachts. Das unangenehme Taubheitsgefühl wird von brennenden Schmerzen begleitet, die in den Unterarm ausstrahlen können. Die betroffene Hand ist häufig ungeschickter, und feinmotorische Bewegungen sowie das Beugen des kleinen Fingers werden erschwert. Wird die Erkrankung nicht rechtzeitig diagnostiziert, können auch die intrinsischen Handmuskeln verkümmern.

Guyon-Kanal-Syndrom

Wird ein Ast des Nervus ulnaris im Unterarm eingeengt, sprechen wir von einem Guyon-Kanal-Syndrom. Hauptsymptome sind Taubheitsgefühle im Ring- und Kleinfinger, die in den Unterarm ausstrahlen können. Auch die Fingermuskulatur kann schwächer werden, und es kann zu Muskelatrophie kommen.

Mögliche Ursachen sind:

  • Schwere körperliche Arbeit
  • Ulnafraktur
  • Langanhaltender Druck auf den Hypothenar (z. B. durch Krückengebrauch, Radfahren)
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Behandlung des Karpaltunnelsyndroms

Wenn andere Erkrankungen (Diabetes, Hypothyreose, rheumatoide Polyarthritis, Gicht) die Symptome verursachen, muss die Grunderkrankung behandelt und beseitigt werden. Der betroffene Bereich kann mit Kinesio Tape behandelt werden, das Entzündungen und Schmerzen reduziert. Das Tape kann mehrere Tage auf der Haut bleiben und behindert die Bewegung der Patientin bzw. des Patienten aufgrund seiner Flexibilität nicht. Entzündungen lassen sich mit nichtsteroidalen Antirheumatika und Salben reduzieren. Physiotherapie und therapeutische Übungen können den Zustand der schmerzhaften Extremität deutlich verbessern. Eine der wirksamsten Techniken der Bewegungstherapie ist die Mobilisation peripherer Nerven. Ziel der Methode ist es, eingeklemmte, verklebte periphere Nerven aus der Kompression zu lösen. Die Behandlung reduziert Schmerzen und Sensibilitätsstörungen im betroffenen Bereich und stellt anschließend die Funktion der Extremität wieder her. Wenn konservative Behandlungen nicht helfen, ist ein operativer Eingriff erforderlich. Dabei wird der Nerv im Rahmen einer tageschirurgischen Operation aus der Kompression befreit.

Untersuchung: Handchirurg, Orthopäde oder Rheumatologe.

Therapie: Handchirurg, Orthopäde, Rheumatologe, Physiotherapeut

Unsere Handspezialisten

Dr. János Bartha

Dr. János Bartha

Chefarzt für Orthopädie und Traumatologie, Robotischer Chirurg

Dr. György Kocsics, PhD

Dr. György Kocsis PhD

Orthopäde und Traumatologe, Leitender Handchirurg, Universitätsassistenzprofessor, Handgelenk-, Ellenbogen- und Schulterspezialist, Spezialist für die obere Extremität

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