Neue Vorschriften für Prothesenoperationen: Was bedeutet der BMI und wie wirkt sich dies auf die Patienten aus?
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Neue Vorschriften für Prothesenoperationen: Was bedeutet der BMI und wie wirkt sich dies auf die Patienten aus?

Neue Vorschriften für Prothesenoperationen: Was bedeutet der BMI und wie wirkt sich dies auf die Patienten aus?

Autor: BMM | 10.04.2025

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Im staatlichen Gesundheitssystem trat im Jahr 2025 eine neue Regelung im Bereich der Hüft- und Knieprothesen-Operationen in Kraft, die erhebliche Auswirkungen auf diejenigen Patienten hat, die auf eine Prothesenoperation warten. Durch die Einführung eines Grenzwerts für den Body-Mass-Index (BMI) könnten viele Patienten von der Warteliste gestrichen werden. Unser Artikel soll aufzeigen, warum die Versorgung in einer Privatklinik für viele Patienten eine vorteilhaftere Alternative sein kann.


Was ist der BMI und warum ist er bei Prothesenoperationen von Bedeutung?

Der BMI (Body-Mass-Index) ist ein auf einer einfachen Formel basierender Wert, der das Körpergewicht ins Verhältnis zur Körpergröße setzt:

BMI = Körpergewicht (kg) / Körpergröße² (m²)

Anhand dieses Wertes lässt sich feststellen, ob das Körpergewicht einer bestimmten Person im gesunden Bereich liegt. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) verwendet folgende Kategorien:

  • 18,5–24,9: Normalgewicht
  • 25–29,9: Übergewicht
  • 30–34,9: Adipositas Grad I
  • 35–39,9: Adipositas Grad II
  • Über 40: Grad III, schwere Adipositas

Je höher der BMI, desto größer ist das Gesundheitsrisiko. Bei Prothesenoperationen ist bei übergewichtigen und adipösen Patienten die Wahrscheinlichkeit von Operationskomplikationen höher, zum Beispiel:

  • Infektionen,
  • Probleme bei der Wundheilung,
  • Blutgerinnselbildung,
  • Risiken bei der Narkose,
  • das Lösen oder der schnellere Verschleiß der implantierten Prothese.

Daher spielt der BMI eine besonders wichtige Rolle für die Sicherheit und den langfristigen Erfolg der Operation.

Was hat sich im Jahr 2025 bei der staatlichen Versorgung geändert?

2025. Mit Wirkung vom 1. April haben die Nationale Krankenhausverwaltung (OKFŐ) und die Nationale Krankenkassenverwaltung (NEAK) ein neues Protokoll eingeführt:

  • Patienten mit einem BMI von über 35 können nicht auf die Warteliste für eine Hüft- oder Knieprothesen-Operation gesetzt werden.
  • Personen, die bereits auf der Liste stehen, aber den Grenzwert überschreiten, können vorübergehend von der Liste gestrichen werden, bis sie ihr Körpergewicht reduziert haben.

Die Entscheidung wurde damit begründet, dass auf diese Weise Operationskomplikationen und das Risiko des Eingriffs verringert werden können.

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Welche Auswirkungen hat dies auf das Leben der Patienten?

Die neue Regelung könnte Zehntausende Patienten mittleren und fortgeschrittenen Alters betreffen. Viele von ihnen leiden seit langem unter Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, und eine Prothesenoperation wäre die einzige dauerhafte Lösung für ihr Problem.

Die Einführung der neuen Bedingungen bringt jedoch erhebliche Schwierigkeiten mit sich:

  • Die Schwierigkeit beim Abnehmen: Die meisten Patienten, die auf eine Prothese warten, sind in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt, weshalb es für sie besonders schwer ist, Gewicht zu verlieren.
  • Zeitverlust: Wenn es nicht gelingt, rechtzeitig das erforderliche Körpergewicht zu erreichen, kann sich die Operation um Monate oder sogar Jahre verzögern.
  • Schmerzen und Verschlechterung der Lebensqualität: Eine Verschiebung der Operation verschlechtert die Lebensqualität, die Mobilität und auch den psychischen Zustand der Patienten weiter.

Viele haben das Gefühl, dass sie durch diese Maßnahme aus dem staatlichen Gesundheitssystem verdrängt werden.

Was kann jemand tun, der von der Warteliste gestrichen wurde?

  • Individuell abgestimmte Diät: Ein in Zusammenarbeit mit einem Ernährungsberater erstellter Ernährungsplan, der die Bewegungseinschränkungen des Patienten berücksichtigt.
  • Bewegungstherapie: Von einem Physiotherapeuten angeleitete, schonende Bewegungsformen, beispielsweise Wassergymnastik und Übungen auf einem Stuhl.
  • Psychologische Unterstützung: Die psychologische Begleitung beim Abnehmen ist für viele Menschen von entscheidender Bedeutung.
  • Gewichtsreduktion durch Medikamente oder Operationen: Im Extremfall können auf ärztliche Empfehlung hin auch Medikamente zur Gewichtsreduktion oder eine bariatrische Operation in Betracht gezogen werden.
  • Regelmäßige Kontrolle: Ihr Hausarzt oder behandelnder Arzt kann Ihnen dabei helfen, die Entwicklung Ihres BMI zu verfolgen und erneut einen Antrag auf Aufnahme in die Warteliste zu stellen.
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Die Rolle und die Vorteile privater Krankenhäuser

Infolge der neuen staatlichen Vorschriften entscheiden sich viele Patienten für eine Behandlung in einer Privatklinik, wofür es mehrere Gründe gibt:

1. Flexiblere Bedingungen

Private Einrichtungen wenden die BMI-Grenzwerte nicht in jedem Fall als Ausschlusskriterium an. Selbstverständlich berücksichtigen sie die Operationsrisiken, treffen ihre Entscheidungen jedoch individuell.

2. Kürzere Wartezeit

Während man im öffentlichen Gesundheitssystem bis zu 1–2 Jahre auf eine Prothesenoperation warten muss, kann diese in privaten Krankenhäusern in der Regel innerhalb weniger Wochen oder Monate durchgeführt werden.

3. Moderne Operationstechniken

Einige Privatkliniken, wie beispielsweise die BMM, setzen innovative Verfahren wie die robotergestützte Prothesenimplantation oder die muskelschonende Operationstechnik ein, die zu einer schnelleren Genesung und weniger Komplikationen führen.

4. Individuell angepasste Versorgung

Der Patient ist nicht nur einer von vielen, sondern steht im Mittelpunkt: Er erhält ausführliche Informationen, kann sich häufiger mit dem Arzt konsultieren und genießt umfassende Unterstützung – von der Vorbereitung bis zur Rehabilitation.

5. Ein besseres Krankenhausumfeld

Ein modernes, komfortables Umfeld, Doppel- oder Einzelzimmer, eine ruhige Atmosphäre, eine familienfreundliche Einstellung und hotelähnliche Bedingungen – all dies trägt dazu bei, Stress abzubauen und den Heilungsprozess zu fördern.

Warum lohnt es sich, sich für eine Privatklinik zu entscheiden?

Das LIV Duna Medical Center in Budapest ist eines der modernsten Privatkrankenhäuser Ungarns, das Patienten, die sich einer Operation an der Hüfte oder an der Knieprothese unterziehen müssen, orthopädische Versorgung auf höchstem Niveau bietet. Im Krankenhaus führen die erfahrenen und international anerkannten Chirurgen des BMM Eingriffe unter Einsatz modernster Technologien – darunter robotergestützte Operationssysteme – durch. Unser Ziel ist es, eine sichere, individuell abgestimmte und schnelle Versorgung mit kurzen Wartezeiten und einem umfassenden Patientenmanagement zu gewährleisten. So bieten wir auch denjenigen eine ideale Lösung, die aufgrund der Einschränkungen im öffentlichen Gesundheitswesen nicht rechtzeitig an die Reihe kommen.

Was kann jemand, der auf eine Prothesenoperation wartet, heute tun?

  1. Es lohnt sich, den eigenen BMI zu überprüfen – und wenn dieser über 35 liegt, mit einer bewussten Gewichtsreduktion zu beginnen.
  2. Sie sollten eine Konsultation mit Ihrem Hausarzt oder einem Facharzt für Orthopädie durchführen – sei es im öffentlichen oder im privaten Sektor.
  3. Eine Behandlung in einer Privatklinik sollte in Betracht gezogen werden, insbesondere wenn die Schmerzen stark sind und die Bewegungseinschränkung erheblich ist.
  4. Bewusst und geduldig auf das Ziel hinarbeiten – für den Erfolg einer Prothesenoperation ist die Vorbereitung ebenso wichtig wie der Eingriff selbst.

Die Rolle des BMI (Body-Mass-Index) bei der Planung von Prothesenoperationen ist fortan nicht nur medizinischer, sondern auch strategischer Bedeutung. Für Betroffene ist es wichtig, die Möglichkeiten zu kennen, um eine verantwortungsbewusste Entscheidung im Interesse ihrer eigenen Gesundheit und Zukunft treffen zu können – ganz gleich, ob sie sich für die staatliche oder die private Gesundheitsversorgung entscheiden.

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