Schultergelenksarthrose
Schultergelenksarthrose
Die Knorpeloberfläche des „Kugelgelenks“ der Schulter ist abgenutzt. Sie kann durch lange körperliche Arbeit, Frakturen der Schulter, Gelenkentzündungen (z. B. rheumatoide Arthritis) verursacht werden, aber oft kennen wir die Ursache nicht, und auch genetische Ursachen sind wahrscheinlich. Die körperliche Untersuchung und bildgebende Verfahren (vor allem Röntgenaufnahmen) spielen bei der Diagnose eine Rolle. Mit ihnen lässt sich auch das Fortschreiten des Abnutzungsprozesses feststellen, was auch die Therapie bestimmt. Bei einer leichten Gelenkdegeneration werden konservative, d.h. nicht-chirurgische Lösungen empfohlen (Physiotherapie, physikalische Therapie, eventuell Hyaluronsäure-Injektionen in das Gelenk). In fortgeschrittenen Fällen mit schweren Symptomen wird auch die Möglichkeit und Notwendigkeit der Implantation einer Prothese in Betracht gezogen. Unter den vielen Arten von Prothesen (Hemiarthroplastik („Halbprothese“) oder totale Arthroplastik („Totalprothese“) oder Oberflächenprothese, anatomische Prothese, umgekehrte Schulterprothese) wird die geeignete chirurgische Lösung auf der Grundlage des Zustands des Gelenks, des Zustands der umgebenden Sehnen der Rotatorenmanschette, des Alters des Patienten, des Grads der Osteoporose usw. entschieden.
Fachleute im BMM
Dr. Bálint Major
Facharzt für Orthopädie und Traumatologie
Dr. András Mérai
Orthopäde-Traumatologe und Chefarzt für muskuloskelettale Rehabilitation